Die Wirtschaftsförderung Schwalm-Eder weist darauf hin, dass beim Neubau von Geschäftsgebäuden, beim Austausch veralteter Heizungs- und Kühlanlagen, bei der Neugestaltung von Verkaufsräumen, bei der Gebäudedämmung und zu guter Letzt beim Einsatz erneuerbarer Energien, die Bundesregierung umweltfreundliche Firmen im Einzelhandel unterstützt. Unterstützung erhalten unter anderem der Lebensmittel-Einzelhandel, Drogerien und Supermärkte. Um vom Förderprogramm profitieren zu können, muss ein Antrag gestellt werden. Diese Anträge können ab sofort gestellt werden. Das Programm ist bis zum 31.12.2011 befristet. (Auszug)
Im kommenden Schuljahr soll in Strausberg das "Fifty-Fity-Projekt" an diversen Bildungseinrichtungen durchgeführt werden. Die Schulen sollen zum Sparen von Energie angeregt werden, indem den Einrichtungen ein Teil der Kostenersparnis für eigenen Zwecke rückerstattet werden soll. Das Projekt wird unter Anderem gestartet, da nach Statistiken des Städte- und Gemeindebundes gut ein Viertel des kommunalen Stromverbrauchs in Schulen anfällt. Die Ausschüttung der Prämie findet aber nur dann statt, wenn über ein Jahr eine Ersparung von 5% erreicht wird. Über den Betrag der Prämie kann die Stadt selbst entscheiden. Zudem wurde angekündigt, dass die Idee auch an Kitas durchgesetzt werden könnte. (Auszug)
Eine Verbraucherzentrale in Norderstedt hat einige Tipps gegeben, um möglichst viel Energie während der Tage im Urlaub zu sparen:  Elektrogeräte im Standby-Modus sind die größten heimlichen Stromfresser. Auch wenn Computer, Fernseher und Stereoanlage eigentlich ausgeschaltet wurden, fließt oft unbemerkt weiter Energie. Deswegen sollten die Geräte gänzlich ganz ausgeschaltet werden. Alternativ dazu lohnt es sich auch, sich eine Steckdosenleiste anzuschaffen, um mehrere Geräte gleichzeitig auszuschalten.
Der Sommer ist auch eine gute Gelegenheit, sich über den energetischen Zustand seines Hauses Gedanken zu machen: Kommt es im Haus beispielsweise zur Überhitzung wegen unzureichender Wärmedämmung? Um sich Rat durch Experten zu holen, kann anbieterunabhängig an vielen Beratungsstellen darüber informiert werden. Als Experten stehen qualifizierte Fachleute - Architekten, Bauingenieure, Bauphysiker und Versorgungsingenieure zur Seite. (Auszug)
Das "Haus der Musik" in der Stadt Rodgau in Hessen bekommt ein neues Gesicht durch die geplanten Sanierungsarbeiten. Nach den Sommerferien will die Stadt die Fassaden zur Ortsdurchfahrt und zur Turmstraße sanieren. Sie erhalten eine Wärmedämmung und neue Fenster. Durch die Fassadensanierung werden eine spürbare Senkung des Energieverbrauchs erreicht und Steuergelder somit eingespart. Der Zweckbau, eine Bausünde der 60-er Jahre, soll nach der Sanierung ausserdem einen gefälligeren Anblick bieten. Die Investitionssumme beträgt nach Angaben eines Stadtrats 181.000,- Euro. Auch wir von Enercheck weisen in Beratungsgesprächen mit Kommunen auf die positive Wirkung einer Fassadendämmungen hin - mit ihr kann in Zusammenhang mit einer Sanierung der Fenster und der Heizungstechnik ganzjährig ein angenehmes Raumklima erreicht werden. Außerdem entweicht aus Altbauten in der Regel über 30% der aufgewendeten Heizenergie durch die Fassade. Dabei werden kalte Außenwände vermieden, die häufig Ursache für Schimmelbildung und für unangenehme Zugluft sind. (Auszug)
Um mehr Haushalte zum Energiesparen zu bringen, wird ein einmaliges Projekt namens "Energiesparbonus" in Deutschland gestartet. Das Projekt, welches zunächst 18 Monate dauern soll, wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit ungefähr 124.000 Euro unterstützt und während dieser Zeit von der Universität Osnabrück im Namen der Wissenschaft begleitet. Durch das Bonussystem soll es den Verbrauchern gelingen, besser ihren Energieverbrauch zu überblicken. Das Ziel sei eine Verhaltensänderung beim Verbrauch von Energieressourcen. Die Höhe des Energieverbrauchs wird an die Netzstellenbetreiber Thüga Meteringservies geschickt, bei dem sich die Verbraucher durch das Internet über ihren Verbrauch informieren und dabei nützliche Spartipps bekommen können.
Mit einer Thermografie sucht man ein Gebäude nach Wärmelecks ab. Schlecht isolierte Wände oder undichte Türen und Fenster im Haus belasten nicht nur die Umwelt, sondern bedeuten vor allem auch höhere Energiekosten. Wie gut eine Gebäudedämmumg ist, bzw. wo Wärme aus dem Haus tritt, kann unter Anwendung der Thermographie festgestellt werden.
Insbesondere von November bis März sollte idealerweise eine Thermographie durchgeführt werden. Aufnahmen mit einer speziellen Kamera kann ein Energieberater nur nach Sonnenuntergang sowie bei einer Differenz von mindestens 5 Grad Celsius zwischen Aussen- und Innentemperatur machen. Um aussagefähige Ergebnisse zu erhalten, muss zudem das Wetter mitspielen und das Gebäude darf vor der Thermographieaufnahme möglichst keiner Sonneneinstrahlung ausgesetzt gewesen sein.
Die Thermographiekamera zeigt die warmen Zonen in roter sowie gelber, kältere hingegen in blauer Farbe. Nach Eruierung des Ist-Zustands, wird ein Plan entwickelt, wie der Öl-, Gas- oder Stromverbrauch im Haus gesenkt werden kann und aufgezeigt welche Fördermöglichkeiten bestehen.
Wer die Pläne zur Senkung des Energieverbrauchs umsetzen müchte, kann von der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der L-Bank zinsgünstige Darlehen für Dämmstoffe, Dämmarbeiten und die Modernisierung der Heizung erhalten. Vor der Zusage der Banken ist es jedoch zwingend, dass im Rahmen einer Energieberatung das Haus nochmals unter die Lupe genommen wird. Anhand des Energiechecks muss der Gebäudeeigentümer nachweisen, dass nach der Modernisierung pro qm und Jahr mindestens 40 kg Kohlendioxid weniger emmissioniert werden.
Weitere Infos zu den Themen Thermographie, Energiecheck, Wärmedämmung sowie Fördermittel erhalten Sie unter diesen Webadressen:
Im gewerblichen Bereich können die Energiekosten für die Beleuchtung bis zu 20% der Gesamtkosten ausmachen. Aus diesem Grund bieten sich gerade in diesem Sektor Einsparmaßnahmen an. Dabei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung; Amortisationszeiten von weniger als zwei Jahren sind keine Seltenheit.
Viele Unternehmen sind gerade in der momentanen wirtschaftlichen Situation darauf angewiesen, ihre Produktionsprozesse zu ĂĽberdenken und zu optimieren. Ein wichtiges Verbesserungspotenzial sollte dabei nicht auĂźen vor gelassen werden: die Energieeffizienz.
Dass Umweltschutz die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen reduziert, ist ein falsches, aber weit verbreitetes Vorurteil. Das Gegenteil ist der Fall: Durch Energiesparmaßnahmen können Betriebskosten langfristig gesenkt werden – und in einer Firma gibt es viele Möglichkeiten, die Stromkostenschraube nach unten zu drehen.
Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) ist seit gut einem Monat in Kraft (siehe auch http://www.blog.enercheck.de/index.php?/archives/19-Neue-Energieeinsparverordnung-in-Kraft.html). Klar ist, dass sie die Kosten für den Hausbau zunächst in die Höhe treibt – Experten gehen von einer Steigerung um ca. 4% bei Neubauten aus. Gleichzeitig sind sie sich aber einig: Die Investition in mehr Energieeffizienz lohnt sich.
Viele Mieter erhalten in diesen Tagen die Betriebskostenabrechnung des vergangenen Jahres. Nicht selten ist die Überraschung groß – und das meist im negativen Sinn: Die Kosten für Warmwasser und Heizung, sogenannte „warme Betriebskosten“, fallen häufig höher aus als erwartet. Um für den kommenden Winter gut gewappnet zu sein, sollten Verbraucher ihre Abrechnung deswegen genau unter die Lupe nehmen.
Gute Nachrichten für alle Immobilienbesitzer: Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Förderprogramm für Energieberatung in Wohngebäuden bis zum Jahr 2014 verlängert. Ansonsten wäre das Programm zur Förderung der sogenannten „Vor-Ort-Beratung“ zum 31.12.2009 ausgelaufen.
Zum 1. Oktober 2009 wird die Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) erneut verschärft. Die Bundesregierung will damit die Energieeffizienz in deutschen Wohnungen weiter verbessern. Die neuen Vorschriften sehen unter anderem eine verbesserte Dämmung von Häusern und ein geringerer Energieverbrauch von Heizungen vor. So sollen der CO2-Ausstoß Deutschlands bis zum Jahr 2020 um bis zu 40 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden.
Zum 1. Oktober 2009 wird die Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) erneut verschärft. Die Bundesregierung will damit die Energieeffizienz in deutschen Wohnungen weiter verbessern. Die neuen Vorschriften sehen unter anderem eine verbesserte Dämmung von Häusern und ein geringerer Energieverbrauch von Heizungen vor. So sollen der CO2-Ausstoß Deutschlands bis zum Jahr 2020 um bis zu 40 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden.