Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) ist seit gut einem Monat in Kraft (siehe auch
). Klar ist, dass sie die Kosten für den Hausbau zunächst in die Höhe treibt – Experten gehen von einer Steigerung um ca. 4% bei Neubauten aus. Gleichzeitig sind sie sich aber einig: Die Investition in mehr Energieeffizienz lohnt sich.
Selbstverständlich mögen die Häuslebauer zunächst einmal
zurĂĽckschrecken: Denn bei einer Bausumme von 250.000 Euro betragen die
Mehrkosten nach der Faustformel immerhin 10.000 Euro - viel Geld etwa
fĂĽr Familien. Das Geld ist aber auf lange Sicht gut investiert: Im
Vergleich zu den alten Richtwerten fällt die Dämmung bei Neubauten
nämlich um mindestens fünfzehn Prozent stärker aus; die Einsparung bei
Heizung und Warmwasser beträgt gar 30 Prozent. Überträgt man diese
Einsparpotenziale auf die aktuellen Energiepreise, ist der Mehraufwand
nach etwa acht Jahren amortisiert. Exakt lässt sich die Rentabilität
natürlich nur mit den jeweiligen Ölpreisen berechnen – je teurer das Öl
wird, desto schneller hat sich die Investition gelohnt.
Noch lohnender machen die Mehrausgaben die vielfältigen
Fördermöglichkeiten, die beispielsweise von der Kreditanstalt für
Wiederaufbau angeboten werden. Um die Programme optimal auszuschöpfen
und individuell auf die eigenen BedĂĽrfnisse abzustimmen, empfiehlt sich
der Gang zum Energieberater. Der hat nicht nur den Ăśberblick ĂĽber die
Voraussetzungen fĂĽr Subventionen, sondern kennt auch die Vorschriften
der neuen EnEV genau. Denn auch fĂĽr einige Altbauten gibt es Pflichten
in Bezug auf alte Ă–l- und Heizkessel sowie der Dämmung von Rohren.Â