Viele Unternehmen sind gerade in der momentanen wirtschaftlichen Situation darauf angewiesen, ihre Produktionsprozesse zu überdenken und zu optimieren. Ein wichtiges Verbesserungspotenzial sollte dabei nicht außen vor gelassen werden: die Energieeffizienz.
Oft können schon mit einfach umzusetzenden Maßnahmen erhebliche Mengen
an Betriebskosten eingespart werden. Beispielsweise sollte die
einwandfreie Funktionsweise von Maschinen stets durch ordentliche
Reinigung und regelmäßige Überprüfung gewährleistet werden. Bei
Druckluftanlagen etwa treten regelmäßig Druckverluste durch
Ablagerungen, Korrosion oder Verschmutzungen auf, die durch einen
entsprechend höheren Energieaufwand kompensiert werden müssen. Generell
ist zudem auf eine hohe Auslastungsquote von Arbeitsgeräten zu achten.
Sind Maschinen zu groß oder nicht ausgelastet, fallen unnötige
Betriebs- und Unterhaltskosten an. Gleichzeitig kann die Abwärme von
Maschinen auch in einen Vorteil verwandelt werden: Ist die
Produktionsstätte optimal wärmegedämmt, bleibt die Wärme in der
Fabrikhalle erhalten – die Heizung wird so weniger gebraucht oder ganz
überflüssig.
Da das Einsparpotenzial von Unternehmen und ihren Produktionsprozessen
jedoch immer von individuellen Umständen abhängt, empfiehlt sich die
Erarbeitung eines Optimierungsplans mithilfe eines professionellen und
unabhängigen Energieberaters.
So genannte "Kleine und mittlere Unternehmen" (KMU) mit bis zu 250
Mitarbeitern werden bei der Durchführung einer Energieberatung mit bis
zu 80% der Beratungskosten von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
gefördert. Mehr Information dazu unter:
http://www.kfw-mittelstandsbank.de/DE_Home/KfW_Mittelstandsbank/Aktuelles/Sonderfonds_Energieeffizienz.jsp