Mit einer Thermografie sucht man ein Gebäude nach Wärmelecks ab. Schlecht isolierte Wände oder undichte Türen und Fenster im Haus belasten nicht nur die Umwelt, sondern bedeuten vor allem auch höhere Energiekosten. Wie gut eine Gebäudedämmumg ist, bzw. wo Wärme aus dem Haus tritt, kann unter Anwendung der Thermographie festgestellt werden.
Insbesondere von November bis März sollte idealerweise eine Thermographie durchgeführt werden. Aufnahmen mit einer speziellen Kamera kann ein Energieberater nur nach Sonnenuntergang sowie bei einer Differenz von mindestens 5 Grad Celsius zwischen Aussen- und Innentemperatur machen. Um aussagefähige Ergebnisse zu erhalten, muss zudem das Wetter mitspielen und das Gebäude darf vor der Thermographieaufnahme möglichst keiner Sonneneinstrahlung ausgesetzt gewesen sein.
Die Thermographiekamera zeigt die warmen Zonen in roter sowie gelber, kältere hingegen in blauer Farbe. Nach Eruierung des Ist-Zustands, wird ein Plan entwickelt, wie der Öl-, Gas- oder Stromverbrauch im Haus gesenkt werden kann und aufgezeigt welche Fördermöglichkeiten bestehen.
Wer die Pläne zur Senkung des Energieverbrauchs umsetzen müchte, kann von der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der L-Bank zinsgünstige Darlehen für Dämmstoffe, Dämmarbeiten und die Modernisierung der Heizung erhalten. Vor der Zusage der Banken ist es jedoch zwingend, dass im Rahmen einer Energieberatung das Haus nochmals unter die Lupe genommen wird. Anhand des Energiechecks muss der Gebäudeeigentümer nachweisen, dass nach der Modernisierung pro qm und Jahr mindestens 40 kg Kohlendioxid weniger emmissioniert werden.
Weitere Infos zu den Themen Thermographie, Energiecheck, Wärmedämmung sowie Fördermittel erhalten Sie unter diesen Webadressen:
http://www.enercheck.de/energieberatung.html
http://www.plastocell.de
http://www.kfw.deÂ
http://www.l-bank.de/wohnen